Du musst nicht bei null anfangen. Was du in einfachen Textdateien, in Markdown oder im Export deiner aktuellen Notiz-App hast — es kommt alles mit.
Fast jede Notiz-App exportiert nach Markdown oder HTML, und wer seine Aufzeichnungen seit Jahren in einfachen .txt-Dateien sammelt, muss überhaupt nichts umwandeln. OttaNote liest alle drei.
Du wählst die Dateien aus — eine einzelne oder einen ganzen Ordner voll, gern gemischt — und legst fest, wohin sie sollen: in einen vorhandenen Ordner oder einen neuen, den du gleich anlegst. Jede Datei wird eine Notiz, mit dem Dateinamen als Titel.
Aus Markdown und HTML kommt deine Formatierung mit: Überschriften werden Überschriften, Listen werden Listen und - [ ] wird ein Häkchen, das du anklicken kannst. Eine .txt-Datei lesen wir wörtlich, also bleibt ein # oder ein * genau so stehen, wie du es getippt hast. Webadressen machen wir aber anklickbar, und jede Zeile wird ein eigener Absatz.
Für eine einzelne Notiz musst du keine Datei anlegen. Füge Markdown oder formatierten Text von einer Webseite in eine Notiz ein, und OttaNote fragt, ob daraus Überschriften, Listen und Häkchen werden sollen oder ob du den reinen Text willst. Das spart oft den ganzen Umweg über einen Export.
Evernote exportiert ein ganzes Notizbuch als eine einzige .enex-Datei, und dieses Format lesen wir direkt: So eine Datei wird in OttaNote ein Ordner mit allen Notizen darin. Du musst also nicht erst alles einzeln speichern.
Du exportierst deine Notizbücher und wählst sie alle auf einmal aus. Du siehst pro Notizbuch, was darin ist, hakst ab, was du nicht mitnehmen willst, und legst den Ordnernamen fest, bevor du anfängst — praktisch, denn Evernote liefert sie als Notebook (1).enex. Jedes Notizbuch wird ein eigener Ordner; einzelne exportierte Notizen landen zusammen an einem Ort.
Deine Formatierung kommt mit — Überschriften, fett, kursiv, Farben und Links — und die Kontrollkästchen kommen samt Verschachtelung und dem, was du bereits abgehakt hattest, mit. PDFs und Bilder, die an einer Notiz hingen, kommen als Anhang mit. Die Erstellungs- und Änderungsdaten bleiben erhalten, sodass dein Archiv seine Zeitachse behält und du nicht plötzlich tausend Notizen von heute hast.
Egal, wie du sie einbringst: OttaNote erkennt Notizen, die du schon hast, an Titel und Inhalt. Pro Notiz wählst du, was passiert: überspringen, trotzdem hinzufügen oder die vorhandene in den Import-Ordner verschieben. Ein Häkchen, und der Rest der Dubletten folgt derselben Wahl. Du kannst auf halbem Weg aufhören — also in Etappen umsteigen oder einen Export wiederholen, wenn du nicht mehr weißt, was schon drin war.
Der kostenlose Tarif reicht bis zu 50 Notizen und 50 MB Anhänge. Ist dein Archiv größer, brauchst du Plus: € 29,99 pro Jahr oder € 3,99 pro Monat, oder einmalig Lifetime (Einführungspreis ab € 29,99). Schau also vor dem Start, wie viele Notizen dein Export enthält.
Alles lässt sich auch wieder exportieren: Markdown, HTML und PDF — einzeln, nach Ordnern oder auf einmal als vollständiges Backup auf dein eigenes Gerät.